Wie resilient bist du in diesen Zeiten? Heute rede ich mal Klartext!

 

Es ist echt schwierig sich der Coronakrise zu entziehen, eigentlich unmöglich, denn überall ist die Pandemie präsent. Letzte Woche habe ich wieder meine ersten Präsenzseminare gehalten. Die Auflagen sind zwar hoch – aber zum Glück kann ich endlich meine Teilnehmer „live“ wiedersehen! Da nehme ich diese Auflagen gerne in Kauf.

Auch wenn ich selbst versuche gelassen zu bleiben, spätestens wenn die Menschen auf der Straße Masken tragen, die Nachrichten ständig über die Krise berichten und kaum Jemand über etwas anderes spricht, fange auch ich an etwas nervös zu werden.

 

 

Panik oder Gelassenheit? Zu welcher Gruppe gehörst du?

Klar, die Situation ist ernst, wir alle tragen plötzlich Verantwortung füreinander, dazu kommt, dass beruflich als auch privat Entscheidungen getroffen werden müssen, die es vorher so noch nicht gab. Ja, die Lage ist unübersichtlich und unsicher.

 

Auch wenn wir alle nicht mehr langfristig planen können, so bringt diese Pandemie viele gute Seiten hervor, die wir unbedingt wahrnehmen sollten! Denn wenn wir uns mit positiven Dingen beschäftigen und umgeben, dann verbessert sich auch unser Wohlbefinden.

 

Jetzt mal zusammengefasst. Was läuft gut?

 

Beruflich wird endlich das Home-Office als neuer Teil der Arbeitskultur angenommen. Wir führen online Besprechungen durch, was vorher nicht überall alltagstauglich war und nun sehen wir uns fast mehr als vorher. 😊

 

Auch im privaten Umfeld tut sich viel Gutes: die Nachbarschaftshilfe, wie sie früher einmal war, lebt wieder auf, neue Initiativen entstehen, wir haben plötzlich mehr Zeit mit der (engen) Familie und auch mehr Zeit für uns selbst, weil die Alternativen durch den Shutdown und die damit verbundenen Kontaktsperren eingeschränkt sind.

 

Auch die Umwelt profitiert von dem Lockdown. Das Auto bleibt öfters stehen und die CO2-Belastung geht zurück. In Venedig haben sich die Schwäne den Canale Grande zurückerobert und das Wasser ist kristallklar. Auch wir kommen unseren Klimazielen näher als gedacht, alles dank Corona.

 

HIER ein spannender Artikel der Welt: Werden wir nach Corona andere Menschen sein?

 

Aber trotzdem möchte ich diesen Blogartikel nutzen, um auch mal Tacheles zu reden, um mit denjenigen zu „schimpfen“, die sich nicht an die Vorgaben halten.

Die bisherigen Lockerungen finde ich natürlich auch mega toll, aber zu sehr übertreiben sollten wir es nicht, weil wir sonst in Kürze wieder am Anfang stehen….und das Ganze fängt von vorne an. Dann wäre der Verzicht der letzten Wochen umsonst gewesen. Das wäre ein Schritt zurück und Schritte zurückzugehen, finde ich immer blöd! Du wahrscheinlich auch!

 

Warum halten sich manche Menschen nicht an die (zugegeben angemessenen) Auflagen? Entweder tun sie das, weil sie den Ernst der Lage leider immer noch nicht verstanden haben oder vielleicht auch nicht verstehen wollen. Oder aber – was ich viel schlimmer finde: Ihnen liegt die Gesundheit ihrer Mitmenschen nicht am Herzen.

 

Sie scheinen auf den ersten Blick sehr sozial eingestellte Menschen zu sein, da sie scheinbar nicht auf das Kontaktverbot verzichten können. Auf den zweiten Blick wird deutlich, dass eher das Gegenteil der Fall ist. Soziales Verhalten zeigt sich im Jahr 2020 eben darin, dass man – zumindest körperlich – auseinanderrückt.

 

Ich finde nicht, dass die Kontaktsperre eine Kontaktsperre ist. Mit meinen Lieben bin ich enger (natürlich auf digitale Weise) zusammengerückt. Das genieße ich ungemein. Wir wissen, dass wir irgendwann wieder in Richtung Normalität laufen. Das wird allerdings nur klappen, wenn wir jetzt bereit sind, uns am Riemen zu reißen. Aber dieses am Riemen reißen zieht sich doch durch alle Lebenslagen. Denk mal nach.

Wenn ich bereit bin in meinen jungen Jahren auf Freizeit zu verzichten, dafür dann aber beruflich und/oder in der Ausbildung/Studium bereit bin ranzuklotzen, dann zahlt sich das später aus. Ich haben aller Voraussicht nach, einen besseren und besser bezahlten Job als ich das ohne Ausbildung hätte. (Ausnahmen bestätigen die Regel)

 

 

Bin ich bereit im Sport mal die Zähne zusammenzubeißen, dann wird sich auch ein Trainingserfolg zeigen.

 

Wenn ich nur auch bei dem ersten kleinen Problem in meiner Beziehung alles hinwerfe, dann werde ich es wohl nie schaffen meine Silberhochzeit zu feiern. Auch hier heißt es Kompromisse einzugehen….

 

Ich für meinen Teil bin absolut GERNE bereit auf etwas „Freiheit“ zu verzichten. (wobei keiner von uns wirklich auf Freiheit verzichten muss…viele Menschen auf der Welt würden gerne mit unserem aktuellen Leben tauschen).Wenn ich weiß, dass ich mit angemessenem Verhalten Risikogruppen das Leben retten kann, stellt sich für mich die Frage nicht, ob ich mich an die Regeln halte.  Wer das nicht so eng sieht mit dem Kontaktverbot, der ist bei mir an der falschen Adresse.

 

Wenn ich in diesen Zeiten große Wandergruppen durchs Ahrtal spazieren gehen sehe, bin ich fassungslos. Diese Menschen haben aus meiner Sicht nicht verstanden, was derzeit auf der Welt passiert.

 

Diesen Menschen kann man es nicht recht machen. Vor der Coronakrise hatten sie zu wenig Zeit für alles:

 

„Ich habe keine Zeit die Zusatzausbildung zu machen“,

„Ich habe keine Zeit meine Wohnung zu renovieren“ bis hin zu…

„Ich habe keine Zeit mein Sportprogramm konsequent durchzuziehen“.

 

Jetzt in der Coronakrise meckern Viele, dass sie zu viel Zeit haben. Ja – aber das ist doch das was sie immer wollten!

 

Denk doch mal darüber nach, welches persönliche Projekt du schon immer angehen wolltest, bestimmt ist das auch in diesen Zeiten möglich. Fang endlich an mit z. B.

  • Tagebuch-Schreiben.
  • zu meditieren.
  • die 20 Bücher zu lesen, die du schon immer lesen wolltest.
  • erstelle dir Fotobücher von den Fotos, die du auf deinem Handy sammelst.
  • lerne online das Nähen.
  • lege dir endlich dein Kräuterbeet an.
  • koche dich durch all deine Kochbücher und stell deinen Familienmitgliedern die Gerichte vor die Tür.
  • ruf endlich mal die alten Schulfreunde an, die du immer mal anrufen wolltest, oder
  • bilde dich in deinem Job weiter – das geht auch online!

 

Viele sind aktuell von Kurzarbeit betroffen, können aber dennoch auch endlich mal Dinge tun, die schon längst überfällig waren.

Hast du Projekte, die du schon lange vor dir herschiebst? Fang damit an!

Kannst du interne Abläufe/Prozesse optimieren? Fang damit an!

Entstehen bei deinen Kunden neue Bedürfnisse? (So wie in meinem Bereich, in dem plötzlich viele Bildungsträger online unterwegs sind!? Ganz sicher wird Präsenzunterricht auch nach Corona mehr durch Webinare und Onlinetools ergänzt). Überlege gemeinsam mit deinen Kollegen: Wo wollt ihr hin? Was macht euch aus? Welche Produkte oder Dienstleistungen sind gefragt?

 

In Zeiten wie diesen möchte ich dich gerne unterstützen. Wenn du deine Zeit zu Hause auch für deine persönliche und berufliche Entwicklung nutzen willst, dann schreibe doch dein persönliches Erfolgsbuch!

 

Bewaffnet mit Stift und einer Tasse Kaffee kannst du viel Neues über dich und deine Ziele/Wünsche erfahren, glaub mir es wird spannend 😊!

 

HIER findest du dein Erfolgsbuch – Teil 1! Hast du Interesse an Teil 2 und 3? Dann schreib mir!

 

Viel Erfolg bei der Realisierung deiner Projekte!

Deine Julia

 

PS: Wenn du noch mehr über dich und deine Kompetenzen wissen willst, über Tools, die dir den Arbeitsalltag erleichtern, aber auch über den souveränen Umgang mit Kollegen oder Mitarbeitern dann werde Führungsexperte (IHK).

HIER findest du eine Übersicht über alle Inhalte. Wir starten wieder am 15.06.2020. Natürlich online!