DEIN JOBINTERVIEW:

KREATIVE ANTWORTEN AUF DUMME FRAGEN!

TUE GUTES UND REDE DARÜBER.
STELL DICH INS RAMPENLICHT – OHNE ARROGANT ZU WIRKEN.
Inklusive Workbook mit 8 To-Do`s zum Download!
Tue Gutes und rede darüber.

Stell dich ins Rampenlicht – ohne arrogant zu wirken.

Heute erfährst du, wie du dich im Jobinterview perfekt präsentierst und deine Gesprächspartner vom Hocker reißt.
Inklusive Workbook mit 8 To-Do`s zum Download!

 

Vor einigen Jahren erhielt ich den guten Rat von meiner Chefin nicht nur Gutes zu tun, sondern auch darüber zu reden.

Zu damaliger Zeit passte mir das gar nicht in den Kram. Es berührte mich peinlich, wenn ich anderen von meinen Erfolgen erzählte. Ich bevorzugte es eher zu genießen und zu schweigen. Andere – die den Rat der Chefin beherzigten – standen ganz oben auf der Hitliste.

Warum fiel es mir so schwer über meine erbrachten Leistungen zu sprechen?

Vermutlich, weil ich bescheiden erzogen wurde. Grundsätzlich ist das auch ein guter Ansatz. Doch um sich im Job durchzusetzen und die Karriereleiter hochzuklettern, vielleicht nicht unbedingt geeignet.

Wenn es dir auch so geht, dann spitz jetzt deine Ohren.

Es gibt im Berufsleben drei Arten von Menschen:

1) Die, die Gutes tun und nicht darüber reden. (Unclever – so wie ich früher)

2) Diejenigen, die nichts Gutes tun und sogar trotzdem über ihre Erfolge reden oder ihre Misserfolge verschweigen.

3) Diejenigen, die Gutes tun und darüber reden. (Selbstdarsteller – aber schlau)

Dreimal darfst du raten, wer den größten Erfolg haben wird. Klar: Nummer 3!

Ich helfe dir wie Kandidat Nummer 3 zu sein – ohne zu protzen!  

 

Im Jobinterview wirst du in die Lage hineinkatapultiert dich selbst positiv darzustellen. Du musst dich bei deinem Traumarbeitgeber ins rechte Licht rücken, um den Job zu ergattern!

Das solltest du nicht auf die schleimige, arrogante und unsympathische Tour erledigen – sondern mit Sympathie, Charme, Witz und einem gesunden Selbstbewusstsein.

 

Eine Sache vorab: Das wichtigste im Vorstellungsgespräch ist: die Sympathie! GANZ klar. Entweder der Nasenfaktor stimmt oder er stimmt nicht. Du kannst mit ein paar einfachen Tricks dafür sorgen, dass du sympathisch rüberkommst. Dazu aber zu einem anderen Zeitpunkt mehr. Heute möchte ich dir zeigen, wie du dich filmreif präsentierst – und das Ganze ohne zu flunkern!

An die Arbeit

Du erhältst vor mir ein Workbook zum Ausfüllen. Hier solltest du alle starken Argumente, die für dich sprechen, notieren!

„Nach meinem Abitur am Gymnasium XYZ im Jahr 2006 habe ich mich dazu entschlossen eine kaufmännische Ausbildung beim Unternehmen Traumfabrik zu absolvieren. Blablablabla“

Wie oft hast du dich schon in deinem beruflichen Kontext vorgestellt?

5 mal, 10 mal – vermutlich eher 100 mal. Hast du dir da je wirklich die Zeit genommen diese Vorstellung zu trainieren oder dir ein paar sinnvolle Sätze auszudenken, um dich ins rechte Licht zu rücken?

Wenn du dir darüber bis her noch nie Gedanken gemacht hast, dann solltest du jetzt gut zuhören und dir ein paar Tipps für eine aufregende Selbstvorstellung abgreifen.

 

Ratterst du bei deiner Selbstpräsentation deinen Werdegang meist chronologisch runter? Sorry, aber dann präsentierst du dich eher schlecht als recht und absolut unter Wert.

Die meisten Bewerber fangen irgendwo bei ihrer Schulzeit an und hören beim jetzigen Job auf. Sie klappern die Stationen mit Jahreszahlen ab und käuen das wieder was sowieso schon im Lebenslauf steht. !!! „Gähn“ !!!

Wie geht deine Selbstvorstellung? Lass mich raten. Deine Vorstellung beginnt wahrscheinlich ungefähr so:

„Nach meinem Abitur am Gymnasium XYZ im Jahr 2006 habe ich mich dazu entschlossen eine kaufmännische Ausbildung beim Unternehmen Traumfabrik zu absolvieren. Blablablabla“

Spätestens jetzt hat der Personaler schon keine Lust mehr mehr über dich zu erfahren. Dir bleiben höchstens 5 Sekunden, um die Aufmerksamkeit deines Gegenübers dauerhaft zu halten.

Wenn du nur das wiedergibst, was sowieso im Lebenslauf steht, ist dein Gesprächspartner schnell gelangweilt. Wahrscheinlich beschäftigt er sich während deines Vortrags gedanklich mit der nächsten Urlaubsplanung, der Menüwahl in der Mittagspause oder dem Feierabend-Bierchen, anstatt seine Aufmerksamkeit dem wirklich Interessanten zu widmen – DIR!

Deshalb musst du dafür sorgen, dass er dir zuhört – durch fesselnde Anekdoten, persönliche Erlebnisse, besondere Hobbies oder Meilensteine. Auch solltest du einen Spannungsbogen einbauen und Emotionen bei deinem Gegenüber wecken.

Ich möchte dir heute ein paar Inspirationen geben, wie du einen Spannungsbogen aufbaust – auch wenn dein Werdegang weniger filmreif ist!

Wichtig ist, dass du dich nicht à la 0815 vorstellst – denn du bist ja auch kein 0815-Kandidat.

Woran erkennst du eine gute Selbstpräsentation? …

Sie ist kreativ, individuell und bleibt im Gedächtnis.

Kurz gesagt: Sie fesselt dein Gegenüber. Sie ist ein Werbespot in eigener Sache…

Jetzt wirst du zum Geschichtenerzähler – und verpackst deinen USP in eine kreative Selbstpräsentation!

Du kannst hier dein Workbook herunterladen und dich deiner perfekten Selbstpräsentation nähern. Dafür habe ich 8 To-Dos für dich vorbereitet!

To-Do 1

To-Do 1: Marke „Ich“ – Dein Karriererad

Du beantwortest vier Fragen und lernst dadurch dich mit all deinen Stärken perfekt zu verkaufen. Finde heraus was deine Marke „Ich“ kennzeichnet und dich einzigartig macht.

To-Do 2

To-Do 2: Verdichte deine Antworten zu deinem persönlichen Karriere-USP - zu deinem Alleinstellungsmerkmal.

So kannst du dich, deine besonderen Eigenschaften, Fähigkeiten und dein Image optimal positionieren und dich von anderen abheben!

Stell dir die Frage: „Was bringst du mit, was deine Konkurrenten und Mitbewerber sicher nicht draufhaben?“

To-Do 3

To-Do 3: Woher weißt du was für deinen zukünftigen Arbeitgeber relevant ist?

Schlüpfe in die Rolle des Personalreferenten und schau dir das Anforderungsprofil der Stelle und die Aufgabengebiete an. Beantworte die folgenden Fragen:

  • Wie kannst du das Team optimal ergänzen?
  • Welches Know-how bringst du mit, das für die Stelle unabdingbar ist?
  • Wie kannst du dazu beitragen, die Unternehmensziele zu erreichen? (siehe Leitbild)

Denke wirklich so konkret wie möglich darüber nach, welchen Mehrwert du für genau dieses eine Unternehmen und diese Position mitbringst.

Jeder gute Redner vermittelt seine Aussagen in Form von Geschichten. Dabei geht es nicht darum Märchen zu erzählen, sondern Inhalte anschaulich und lebendig zu vermitteln.
Der Vorteil: Geschichten sind fesselnd und Geschichten behält jeder im Kopf. Und genau das ist auch dein Ziel – mit einer überzeugenden Selbstpräsentation Aufmerksamkeit erregen, im Gedächtnis bleiben und dich so schließlich gegen deine Mitbewerber durchsetzen. Vorsicht: Wichtig ist, dass du bei der Wahrheit bleibst.

To-Do 4

To-Do 4

To-Do 4: Überlege dir 3 Highlights aus deinem Leben, die dich auszeichnen oder geprägt haben. Beispiele findest du im Workbook!

To-Do 5

To-Do 5

Identifiziere wichtige Personen aus deinem Leben, von denen du erzählen kannst. Was haben sie zum Beispiel über bestimmte Karriereentscheidungen gesagt?

To-Do 6

To-Do 6

Sieh dir deinen Lebenslauf mal zwischen den Zeilen an. Was zeichnet dich aus, was nicht schon Schwarz auf Weiß dort steht?

To-Do 7

To-Do 7

Finde Parallelen zwischen deinem alten und neuen Job. Wo gibt es Anknüpfungspunkte von denen dein neuer Arbeitgeber profitieren kann?

To-Do 8

To-Do 8

Menschenkenntnis: Schätze deinen Gesprächspartner ein und versuche hierauf im Gespräch einzugehen.

Verpacke deine gesammelten Informationen in eine Geschichte und trage sie in dein Workbook ein!

Übrigens:

Wusstest du, dass es nur zu 7 % auf den gesagten Inhalt ankommt. Viel wichtiger sind deine Stimme (38 %) und 55 % gehen auf deine Körpersprache und dein Aussehen zurück.

Daher habe ich dir zum Abschluss noch eine kleine Werkzeugkiste für deine Selbstpräsentation zusammengestellt. Damit kann gar nichts mehr schief gehen!

 

  1. Halte Augenkontakt zu deinem Gesprächspartner & vergiss nicht zu lächeln.
  2. Denk an ein angemessenes Sprechtempo & an eine angenehme Lautstärke.
  3. Achte auf deine Körperhaltung (gerader Rücken und offene Armbewegungen).
  4. Sieh nicht zu häufig auf deinen Lebenslauf. Du kennst deinen Werdegang auswendig.
  5. Geh nicht zu sehr ins Detail. Niemand interessiert in welchem Monat du welchen Job angefangen hast – sprich in Jahren.
  6. Timing! Rede nicht zu viel & nicht zu wenig. Wenn dein Gesprächspartner sich selbst gerne reden hört, fall ihm nicht ins Wort. Üblicherweise gilt: Dein Redeanteil liegt bei 60 %.
  7. Zum guten Schluss: üben, üben, üben. Nimm dich, zum Beispiel mit deinem Handy auf und schau dir das Video an, um dich zu verbessern.

Deine Julia von Personal Instinkt

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