Kennst du deine Berufung? Lass es uns gemeinsam herausfinden!

 

Oder hast du deine Berufung schon gefunden?

Dann hat deine Arbeitswoche 5 herrlich freie Tage und dir ist völlig egal, wie lange die Woche oder gar der Monat dauert. Dein Beruf erfüllt dich und du bist mit Begeisterung und Motivation dabei. Glückwunsch, dann hast du deinen Sinn – deine Erfüllung – gefunden!

Tatsächlich besagt eine Umfrage des Karriereportals Monster, dass 49 % der Berufstätigen einen völlig anderen beruflichen Weg einschlagen würden, wenn sie denn nochmal die Wahl hätten. (Hier die Umfrage zum Nachlesen)

Ziemlich erschreckend, oder? Das bedeutet, dass jeder 2. in seinem Job nicht zufrieden und vermutlich weit von seiner Berufung entfernt ist.

 

 

Ist dein Gehalt auch Schmerzensgeld?

Denkst du an jedem Montagmorgen, dass du keine Lust auf deinen Job hast und freust du dich schon auf das nächste Wochenende?

Oder gehst du nur arbeiten, um deine Hobbies finanzieren zu können?

Es klingt etwas verrückt, aber der Grund, warum du arbeiten gehst, sollte niemals das Geld verdienen sein. Natürlich brauchen wir Geld, es schenkt uns Freiheit – keine Frage. Aber wäre es nicht schöner, wenn wir etwas tun, zu dem wir uns berufen fühlen und was dann natürlich auch entlohnt wird?

Wenn du dein Gehalt nur als Schmerzensgeld siehst, dann spürst du keine Motivation, keine Begeisterung und sicherlich keine Erfüllung.

Weißt du wirklich, warum du arbeitest?

Hast du dich schon mal gefragt….

  • Was du erreichen willst?
  • Warum du das tust was du tust?
  • Was du verändern willst?

Und was dich dazu bringt (außer dem finanziellen Aspekt) täglich aufzustehen, um auf die Arbeit zu gehen?

 

 

Berufung gibt uns Motivation und Begeisterung

Neulich morgens auf dem Weg zum Seminar sind mir die Müllwerker begegnet.

Einer von ihnen hat freundlich gegrüßt und machte einen unglaublich motivierten Eindruck. Ich habe mich kurz mit ihm unterhalten und ihn gefragt, was ihn heute so fröhlich macht. Er sagte mir, dass er seinen Job gerne macht und er eigentlich immer fröhlich ist. Er empfindet seine Aufgabe als enorm wichtig und er nimmt seinen Job ernst.

Und er hat recht: was würden wir tun, wenn es keine Müllwerker gäbe? Der Job ist anstrengend, die Arbeitsbedingungen sind nicht die Besten und vom Geruch mal ganz abgesehen, müssen die Männer (meistens zumindest) bei Wind und Wetter draußen arbeiten. Nicht wirklich ein Grund, um mit Begeisterung an die Arbeit zu gehen, oder?

Da bekomme ich fast ein schlechtes Gewissen, wenn ich in meinem modernen Seminarraum ankomme und die Häppchen und frischer Kaffee bereitstehen….

Ich will damit nur sagen:

es ist überhaupt nicht wichtig, welcher Tätigkeit du nachgehst. Wichtig ist, dass du Motivation, Begeisterung und Erfüllung spürst, dann machst du alles richtig!

Es ist daher nicht zwingend der Bankdirektor oder der Firmenchef, der seine Berufung lebt. Das Motiv, warum wir uns für diesen Beruf entschieden haben, ist entscheidend und gibt uns den Sinn und die Motivation.

 

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Ist es Zeit zu kündigen?

Ich habe eine gute Ausbildung genossen und hatte gut bezahlte Jobs bei großartigen Arbeitgebern. Trotzdem war ich unglücklich.

…bis zu dem Zeitpunkt an dem ich meinen sicheren Job im öffentlichen Dienst endlich an den Nagel gehängt und mich auf eine ungewisse Zukunft als selbstständige Personal- und Karriereberaterin eingelassen habe.

Als ich den Schritt in die Selbstständigkeit gewagt habe, gab es viele pessimistische Warnungen. Nach dem Motto: „Wie kann man einen sicheren Job, bei dem man gutes Geld verdient und einem alle Türen für eine Karriere bis zur Rente offenstehen, einfach so – für eine UNSICHERE ZUKUNFT – aufgeben?“

An alle Pessimisten: Der Start war einfacher als gedacht!

Zugegeben: Der Tag der Kündigung war hart. Als ich meiner Chefin die Kündigung in die Hand gedrückt habe, hatte ich ganz schön Muffensausen. Mein Herz schlug mir bis zum Hals. Ich wusste, dass jetzt was Neues kommen muss. Natürlich fiel es mir schwer meine fixe Einkommensquelle aufzugeben. Ich dachte aber: Wenn nicht jetzt, wann dann?

Das Leben ist dazu da, um Entscheidungen zu treffen. Manche sind gut, andere sind besser. Wir lernen immer daraus und wir entwickeln uns weiter.

Ich für meinen Teil kann nur sagen: Trau dich deiner Berufung zu folgen! Am 1. August hatte ich „4 Jähriges“ mit Personal Instinkt…So schnell vergeht die Zeit.

Fragen, die mich bewogen haben, meine Entscheidung zu treffen:

  • Was macht mir an meiner Arbeit Freude?
  • Was mache ich gut in meinem Job?
  • Was macht meinen Job wichtig?
  • Helfe ich anderen mit dem was ich tue?
  • Habe ich Talente, die ich in meinem Job nutzen und entwickeln kann?

Diese Fragen sind ein erster Schritt, um herauszufinden, ob auch du in deinem Job richtig bist.

 

Wofür brennst du?

Um deine Berufung zu finden, kannst du dir noch viele weitere Fragen stellen. Die allerwichtigste ist allerdings: Wofür brennst du wirklich?

  • Wofür schlägt dein Herz?
  • Worüber kannst du stundenlang reden?
  • Wo bist du mit ganzer Leidenschaft dabei?
  • Was kannst du besonders gut? Was fällt dir leicht?

Frage doch mal deine Freunde oder deine Familie was sie in dir sehen, was dir besonders liegt. Manchmal sehen andere Dinge, die einem selbst nicht offensichtlich sind.

Falls du deine Berufung noch nicht gefunden hast, habe ich eine Aufgabe für dich. Nimm dir eine Stunde Zeit, vielleicht machst du einen Termin mit dir selbst aus und trägst den Termin in deinen Kalender ein.

Dann nimmst du dir meine Vorlage zur Hand, die du – wie immer – am Ende dieses Blogartikels findest. Dort werden einige Fragen an dich gestellt. Du wirst die Antworten dazu nicht im Internet finden, sondern nur bei dir selbst.

Nicht immer lassen sich die Wünsche direkt zu 100 % mit der Berufswahl verbinden. Damit du deine Berufung aber nicht aus dem Auge verlierst, kannst du erste Schritte gehen und deiner Berufung als Hobby oder im Ehrenamt nachgehen. Wenn du deinem Ziel folgst, werden sich bald Möglichkeiten ergeben, deiner Berufung ganz zu folgen. Und bis dahin kommst du deiner Motivation, deiner Begeisterung und nicht zuletzt deinem Sinn immer ein Stückchen näher.

Kennst du dazu eigentlich auch den Podcast von Laura Seiler?

https://lauraseiler.com/209-podcast-6-gruende-warum-du-deine-berufung-noch-nicht-gefunden-hast/

Wenn du jemanden kennst, dem dieser Blogartikel weiterhelfen könnte, damit auch er seine Berufung findet, dann leite ihn unbedingt weiter.

Ich möchte andere Menschen bei ihrer persönlichen Entwicklung unterstützen – darin sehe ich meine Berufung.

Eigens dafür habe ich einen Onlinekurs (Zum Führungsexperten) entwickelt, der darauf ausgerichtet ist, berufliche und persönliche Kompetenzen zu stärken. Schau doch mal rein! Bei Fragen bin ich gerne für dich da.

Hier die Vorlage aus meinem Workbook für dich.

Deine Julia

P.S.  Hier findest du meine 3 Onlinelektionen zu den Themen Selbstführung, Mitarbeiterführung und Unternehmensführung!

 

P.P.S. Kennst du schon meinen Blog zum Thema „Disziplin entsteht von allein, wenn man liebt was man tut? HIER geht’s lang.