DEIN JOBINTERVIEW:

KREATIVE ANTWORTEN AUF DUMME FRAGEN!

DEIN JOBINTERVIEW: KREATIVE ANTWORTEN AUF DUMME FRAGEN!
30 skurrile Fragen, mit denen du deine Schlagfertigkeit trainieren kannst!

DEIN JOBINTERVIEW: KREATIVE ANTWORTEN AUF DUMME FRAGEN!

30 skurrile Fragen, mit denen du deine Schlagfertigkeit trainieren kannst!

Sag mal: Wie spontan bist du? Auf einer Skala von 1 bis 10?

 

10 bedeutet du bist der spontanste Typ überhaupt, du triffst aus dem Stehgreif Entscheidungen – und hörst fast immer auf dein Bauchgefühl…

1 bedeutet du kannst dich einfach nie festlegen. Und Engelchen und Teufelchen, die auf deiner Schulter sitzen, verwirren dich bei deiner Entscheidungsfindung noch mehr…

Also: Nenn jetzt eine Zahl zwischen 1 und 10!

6 …döm döm döm döm döm döm döm – döm döm döm döm döm dödödö –
döm döm döm döm döm döm döm – dö dödö dö dö dö… 6

(Jetzt gerade läuft die Musik von Jepardy in meinem Kopf ab, weil ich auf deine Antwort warte…)

Wie lange brauchst du um diese Frage zu beantworten? 5, 10 oder sogar 15 Sekunden?

Warum nerve ich dich mit diesem Thema?

Ganz einfach: Gerade wenn du in der Kreativbranche oder im Vertrieb arbeitest oder vielleicht sogar als Führungskraft tätig bist, dann solltest du unbedingt im oberen Bereich der 10er-Skala liegen.

 

Zugegeben: Buchhalter oder Controller sollten ihre Zahlen nicht gerade aus der Hüfte schießen. Oder auch Beamte müssen meistens etwas seltener spontan mit ihren Ideen jonglieren. Diese Jobs orientieren sich an knallharten Fakten. Was auch gut so ist.

Selbstsicheres Auftreten bei vollkommener Ahnungslosigkeit

Für alle anderen gilt: aus Sch… Gold machen. Manchmal auch ohne große Vorbereitung. Du kannst in der Zusammenarbeit mit Menschen, egal ob Kunden, Mitarbeitern oder auch Kollegen nie im Vorfeld wissen, wie sehr deine Spontanität gefragt ist. Im Verkaufs- oder Mitarbeitergespräch, bei einem Meeting oder auf einer Präsentation. Du musst Menschen um den Finger wickeln können und schnell reagieren, um so deine Kompetenz zu beweisen – auch wenn du mal absolut ahnungslos bist.

Kurz gesagt, immer dann, wenn du mit Menschen arbeitest, musst du eine gewisse Schlagfertigkeit mitbringen und mit Charme und Cleverness punkten. Manchmal eben mehr, manchmal etwas weniger.

Skurrile Frage im Jobinterview: „Welches Küchengerät wärst du gerne?“

 

Ich liege jeden Abend im Bett und denke mir insgeheim „Ach wäre ich doch ein Backofen geworden – dann wäre mir immer warm, denn ich hab ja so oft kalte Füße.“

Oder wenn ich es mir recht überlege, bin ich wahrscheinlich doch eher eine Kaffeemaschine. Aber ganz klassisch eine Filtermaschine. Warum? Ich bin ein absoluter Kaffeejunkie, aber am liebsten trinke ich nur Filterkaffee – schwarz versteht sich.

Was interpretiert der Personaler in meine Antwort herein?

Vielleicht bekomme ich direkt einen Negativ-Stempel auf die Stirn gedrückt.

Er denkt: „Die wird sowieso nur den ganzen Tag in der Kaffeeküche stehen und mit ihrer Arbeit nicht vorankommen. Sie lebt ja total ungesund und ist für unser hippes Unternehmen viel zu altmodisch, da sie nur Filterkaffee trinkt. Und keinen doppelten Espresso, Latte Macchiato, Milchkaffee mit Karamell-Sirup oder sowas.“

Könnte sein! Wir wissen es nicht. Wir können dem Interviewer nicht in den Kopf gucken.

Was sollen wir denn antworten, wenn uns diese Frage im Jobinterview gestellt wird? Tja, zurückfragen, ob der Gesprächspartner die Dusche am Morgen eventuell zu warm gestellt hat? Wäre eine Möglichkeit, kommt vermutlich nicht sooo gut an. Das lassen wir lieber.

Also heißt es cool bleiben und cool antworten. Es gibt keine dummen Fragen, es gibt nur dumme Antworten.

Ab sofort wirst du spontan auf knifflige (und unsinnige) Fragen eine Antwort parat haben. Versprochen! Das schaffst du, wenn du fleißig übst.

Dafür hab ich für dich 30 skurrile Fragen zusammengestellt.

Aber erstmal eins nach dem anderen.

Deine Einladung zum Vorstellungsgespräch ist gerade reingeflattert und du machst große Freudensprünge? Das kannst du auch! Nach dieser Anfangseuphorie heißt es aber Ärmel hochkrempeln. Die Arbeit geht jetzt erst richtig los.

Trotz des demographischen Wahnsinns befinden sich auch heute noch einige Unternehmen in der angenehmen Situation aus einem großen Stapel an Bewerbungen den richtigen Kandidaten herauszusuchen. Das heißt sie nehmen ihre Bewerberkandidaten ganz schön in die Mangel

Mein Tipp für dich: Überlasse nichts dem Zufall und trainiere deine Spontanität. So lernst du auch in ungewöhnlichen Interviews ruhig zu bleiben. Denn auch bei der skurrilsten Frage solltest du überzeugend antworten und den Personaler vom Hocker reißen.

Bewerbungsgespräche können sich wie Kaugummi ziehen! Gerade dann, wenn ein Kandidat die 100 typischsten Fragen aus dem Internet auswendig gelernt hat und seine Antworten einfach so runterrattert…Machst du das auch so?

Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass einem als Interviewer bei einem 8-stündigen Bewerbungsmarathon-Tag schon mal schnell die eigenen Gedanken abschweifen können. Meine Gedanken kreisen sich bei wenig spannenden Gesprächen um das nächste Essen, um den Feierabend oder ich denke über den nächsten Urlaub nach…

Wenn die Aufmerksamkeit des Personalers weg ist, ist das kein gutes Zeichen.

 

0815-Bewerberkandidaten, die ihre Antworten aus dem Internet klauen, sind wenig authentisch. Um einen Personaler, der die Qual der Wahl hat, zu überzeugen, musst du dir schon etwas mehr einfallen lassen.

Unser Leben ist doch so facettenreich!

Ich finde es traurig, wenn Personaler immer die gleichen Fragen stellen und auch meistens die gleichen Antworten erhalten. Unser Leben ist doch so facettenreich und jeder Mensch anders – warum sollte also immer alles nach dem gleichen Schema ablaufen. Ein paar kuriose Testfragen können da schon mal etwas Schwung in ein Gespräch bringen.

Witz und Charme sind gefragt

Die Personaler wollen meist nur deine Spontanität und Schlagfertigkeit testen. Du solltest also cool bleiben – und nicht ins Stottern geraten. Auch von provokanten Fragen solltest du dich nicht irritieren lassen. Gehe bloß nicht in die Verteidigungsposition! Mit etwas Witz und Charme ziehst du jeden Interviewer schnell auf deine Seite.

Kennenlernen à la Jobinterview

Wenn ich neue Seminargruppen übernehme, mache ich gerne die Übung „Kennenlernen à la Jobinterview“. Was das bedeutet?

Die Teilnehmer sollen sich reihum gegenseitig Fragen aus Jobinterviews stellen. Der nächste Teilnehmer antwortet hierauf. So geht es reihum.

Die ersten Teilnehmer haben natürlich Glück – ihnen fallen meist die typischen Fragen ein:

  • Wo sehen Sie sich in 10 Jahren? Wo in 5?
  • Was würde Ihr letzter Chef über Sie sagen?
  • Warum sollten wir uns für Sie entscheiden?
  • Welche Stärken und Schwächen haben Sie?

Doch je nach Gruppengröße geraten die Teilnehmer der letzten Reihe schon mal ins Schwitzen. Denn sie müssen kreativ werden und eine Frage wählen, die noch nicht gestellt wurde. Da kommen dann sehr witzige Fragen ans Tageslicht. Zum Beispiel:

  • Wie viele Smarties passen in einen Linienbus?
  • Wer hat bei Ihnen zu Hause die Hosen an – Sie oder Ihr/e Partner/in?
  • Wie viele Kühe wohnen in Österreich?

Und genau hier wird es spannend. Vermutlich weiß niemand wie viele Kühe in Österreich wohnen oder wie viele Smarties in einen Linienbus passen. Ich denke nicht, dass jemand sich mal die Mühe gemacht hat, das nachzuzählen oder gar auszuprobieren.

Dennoch ist sicher jeder etwas perplex, wenn er so eine Frage gestellt bekommt. Und genau darauf zielen eben auch einige Personaler ab.

Plaudere doch ein wenig aus dem Nähkästchen…

Anders als bei den zig Standardfragen zeigst du dich bei dieser Art von Fragen völlig authentisch. Du kannst etwas von dir preisgeben, was mit der jeweiligen Frage zu tun hat. Du kannst bei der Kuh-Frage von deinem letzten Österreich-Urlaub erzählen. Oder bei der Smarties-Frage zurückrechnen, ob die von dir verspeisten Smarties überhaupt in einen einzigen Linienbus passen würden.

Wie du siehst steckt in diesen Fragen auch eine ganz große Chance zu punkten!

Du solltest für jede Frage maximal 3 Sekunden überlegen und dann deine Antwort parat haben.

Mein Tipp für dich: Mit einem Freund oder einer Freundin kannst auch im Alltag üben. Lass dir dumme, unlogische oder freche Fragen stellen und beantworte sie.

Findest du eigentlich die Frage nach den eigenen Stärken oder Schwächen ausgelutscht oder aktueller denn je?

Fast jeder von uns hat diese Frage im Bewerbungsinterview schon mal gestellt bekommen:

Was sind denn Ihre Stärken und was Ihre Schwächen? Ja und was antwortet man da? Die Wahrheit oder eher die gut einstudierte Glanz-Antwort?

Vermutlich wirst du dir schon was zurechtgelegt haben, was plausibel klingt. Aber warum eigentlich? Ich glaube die Hauptursache liegt darin, dass sich die meisten von uns noch nie wirklich Gedanken über ihre eigenen Stärken und Schwächen gemacht haben.

Sehr seltsam, oder? Denn schließlich müssen wir jeden Tag mit ihnen zurechtkommen. Wir machen uns über so viele Dinge Gedanken. Was ziehen wir an? Was essen wir? Warum ist die Banane krumm? Doch die wenigsten Gedanken machen wir uns um unsere Persönlichkeit.

Was kannst du? Wie bist du? Wer bist du? Wie wirkst du?

Wenn du erfolgreich sein willst, musst du lernen, dich mit dir selbst auseinanderzusetzen und dich kennenzulernen. Denn nur wenn du deine eigenen Stärken und Schwächen kennst, kannst du diese auch gezielt einsetzen und davon profitieren.

Fällt es dir leicht, dich zu beschreiben und über deine Stärken und Schwächen zu reden, bist du sehr weit und hast dich vermutlich schon viel mit dir selbst beschäftigt. Fällt es dir noch schwer, dich unverwechselbar zu beschreiben, stehst du noch am Anfang deiner persönlichen Entwicklung. Setze dir also das Ziel, dich mit dir zu beschäftigen. Natürlich begleite ich dich dabei und gebe dir wertvolle Tipps, wie du am besten vorgehst bei deinem „Date mit dir selbst“.

Jetzt wünsche ich dir aber erst mal viel Spaß beim Beantworten der Interviewfragen!

Ach ja – hast du schon mal skurrile Fragen gestellt bekommen? Dann hinterlasse mir gerne einen Kommentar.

Deine Julia von Personal Instinkt

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